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RUFUS BECK liest "Garp und wie er die Welt sah" (John Irving)

Datum: 23. November 2018
Beginn:19:59
Einlass:
Tickets:>>>>Zur Bestellung
Termin:>>>>Termin eintragen
Homepage: >>>>Zum Künstler
Kontakt: Telefon: 06105/938-207,-208,-209

Rufus Beck hat ein Lieblingsbuch: John Irvings »Garp und wie er die Welt sah«. Daraus liest er am 23.11.2018 im Bürgerhaus Mörfelden. Sicherlich ein Highlight für alle Hörbuch-Fans, die vor allem seine Harry-Potter-Hörbücher kennen und lieben, ebenso für Fans des Theater-, TV- und Filmschauspielers Rufus Beck, der auch als Koautor, Regisseur, Erzähler und Schauspieler im Peter-Maffays-Musical »Tabaluga« begeistert, sein Kinodebüt 1991 in „kleine Haie“ hatte und vielen noch als „Waltraut“ in Ralf Königs Comicverfilmung „Der bewegte Mann“ mit Til Schweiger in der Hauptrolle bekannt sein dürfte.

Zum Buch:
Ein zeitloses Meisterwerk ist John Irving mit seinem vierten Roman aus dem Jahr 1978 gelungen. Im Prinzip befasst sich der Roman mit der bewegten Lebensgeschichte des (fiktiven) Schriftstellers T.S. Garp. Garp, Sohn einer Krankenschwester und späteren Frauenrechtlerin namens Jenny Fields, wächst ohne Vater auf, da dieser, ein schwerverletzter Soldat, selbst den Zeugungsakt in seinem Dämmerzustand zwischen Leben und Tod gar nicht wahrnimmt. So verbringt der Junge seine Kindheit und Jugend an einer Privatschule, an der seine Mutter als Schulschwester tätig ist. Während dieser Zeit entdeckt Garp seine drei Leidenschaften: ringen, laufen und die Literatur. So ist es kaum verwunderlich, dass er früh den Entschluss fasst, Schriftsteller zu werden. Nach seinem Schulabschluss geht er mit seiner Mutter für mehrere Monate nach Wien. Dort entstehen die Autobiographie von seiner Mutter, die Jenny Fields zu einer reichen und berühmten Frau und der ersten Feministin machen sowie eine erste Kurzgeschichte von Garp, die vor unbekümmerter Phantasie nur so sprüht.
Später hat Garp, der eine Literaturprofessorin heiratet und drei Kinder bekommt, immer größere Probleme, sich erneut etwas so phantasievolles wie seine erste Geschichte zu ersinnen. Dazu hat er die Welt und ihre Randexistenzen zu gut kennengelernt. Auch seine Familie bleibt von Schicksalsschlägen nicht verschont. Schon bald bestimmt die quälende Sorge um seine Liebsten sein gesamtes Leben…
Unterhaltsamer und bewegender kann ein Roman eigentlich nicht sein. “Garp und wie er die Welt sah” ist eine Art Vorreiter für eine Flut von Büchern und Filmen á la “Forrest Gump”. Allerdings reicht keines dieser Imitate an die Qualität von Irvings Buch heran. Das liegt daran, dass Irving es brilliant meistert, traurige Szenen mit skurillem Humor anzureichern und so ad absurdum zu führen und kleine Dinge genau zu beobachten.
Neben einer Lebens- und Familiengeschichte ist “Garp und wie er die Welt sah” ein bewegendes Plädoyer für die Menschlichkeit und ein Hohelied auf die Familie, die Garp wie nichts anderes auf der Welt am Herzen liegt.

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Rufus Beck hat ein Lieblingsbuch: John Irvings »Garp und wie er die Welt sah«. Daraus liest er am 23.11.2018 im Bürgerhaus Mörfelden. Sicherlich ein Highlight für alle Hörbuch-Fans, die vor allem seine Harry-Potter-Hörbücher kennen und lieben, ebenso für Fans des Theater-, TV- und Filmschauspielers Rufus Beck, der auch als Koautor, Regisseur, Erzähler und Schauspieler im Peter-Maffays-Musical »Tabaluga« begeistert, sein Kinodebüt 1991 in „kleine Haie“ hatte und vielen noch als „Waltraut“ in Ralf Königs Comicverfilmung „Der bewegte Mann“ mit Til Schweiger in der Hauptrolle bekannt sein dürfte.

Zum Buch:
Ein zeitloses Meisterwerk ist John Irving mit seinem vierten Roman aus dem Jahr 1978 gelungen. Im Prinzip befasst sich der Roman mit der bewegten Lebensgeschichte des (fiktiven) Schriftstellers T.S. Garp. Garp, Sohn einer Krankenschwester und späteren Frauenrechtlerin namens Jenny Fields, wächst ohne Vater auf, da dieser, ein schwerverletzter Soldat, selbst den Zeugungsakt in seinem Dämmerzustand zwischen Leben und Tod gar nicht wahrnimmt. So verbringt der Junge seine Kindheit und Jugend an einer Privatschule, an der seine Mutter als Schulschwester tätig ist. Während dieser Zeit entdeckt Garp seine drei Leidenschaften: ringen, laufen und die Literatur. So ist es kaum verwunderlich, dass er früh den Entschluss fasst, Schriftsteller zu werden. Nach seinem Schulabschluss geht er mit seiner Mutter für mehrere Monate nach Wien. Dort entstehen die Autobiographie von seiner Mutter, die Jenny Fields zu einer reichen und berühmten Frau und der ersten Feministin machen sowie eine erste Kurzgeschichte von Garp, die vor unbekümmerter Phantasie nur so sprüht.
Später hat Garp, der eine Literaturprofessorin heiratet und drei Kinder bekommt, immer größere Probleme, sich erneut etwas so phantasievolles wie seine erste Geschichte zu ersinnen. Dazu hat er die Welt und ihre Randexistenzen zu gut kennengelernt. Auch seine Familie bleibt von Schicksalsschlägen nicht verschont. Schon bald bestimmt die quälende Sorge um seine Liebsten sein gesamtes Leben…
Unterhaltsamer und bewegender kann ein Roman eigentlich nicht sein. “Garp und wie er die Welt sah” ist eine Art Vorreiter für eine Flut von Büchern und Filmen á la “Forrest Gump”. Allerdings reicht keines dieser Imitate an die Qualität von Irvings Buch heran. Das liegt daran, dass Irving es brilliant meistert, traurige Szenen mit skurillem Humor anzureichern und so ad absurdum zu führen und kleine Dinge genau zu beobachten.
Neben einer Lebens- und Familiengeschichte ist “Garp und wie er die Welt sah” ein bewegendes Plädoyer für die Menschlichkeit und ein Hohelied auf die Familie, die Garp wie nichts anderes auf der Welt am Herzen liegt.